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hatte; höre mit. Ehrerbietung auf ſeine Rathſchläge, benutze die Lehren, die er wohlmeinend Deiner Ju⸗ gend ertheilen wird. Kurz, erweiſe ihm die voll⸗ kommenſte Ergebenheit, das wird die beſte Art ſein, mich von Deiner Liebe zu überzeugen!““ Dies iſt es, mein Herr, was mir meine Mutter geſagt hat, und es wird mir Vergnügen machen, ihr meinen Ge⸗ horſam zu beweiſen.“
Dieſe Worte wurden in einem ſo offenen Tone geſprochen, daß man ſie nicht mit den conventionel⸗ len Höflichkeiten, die man in der Geſellſchaft aus⸗ tauſcht, verwechſeln konnte. Guerreville reichte dem jungen Manne die Hand, indem er ſagte:„Ich danke Ihnen, Herr Julius, für Ihre gute Meinung für mich; die Freundſchaft eines Mannes von mei⸗ nem Alter kann keine grofe Anziehungekraft für Sie haben„wenn ſolche Verbindungen Reiz haben ſollen, muß Gleichheit der Jugend, wie der Anſich⸗ ten und Launen vorhanden ſein; wenn ich Ihnen demungeachtet in irgend einer Weiſe nützlich ſein kann, wenn Sie glauben, daß Ihnen meine Rath⸗ ſchläge einigen Vortheil gewähren können, ſo wer⸗ den Sie mich immer bereit finden, Ihnen gefällig zu ſein.“
Der junge Mann verbeugte ſich, indem er die ihm dargebotene Hand drückte; Guerreville fuhr fort: „Sie ſind der einzige Sohn„Ihre Mutter liebt Sie ſehr, wie ich glaube
„O ja, mein Herr ſie iſt mir ſehr gut„
vielleicht zu gut.“


