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Maria! die Fehler der Jugend werden durch eine gute Aufführung verlöſcht.“
„Ja, aber auch die Glückſeligkeit. Doch es mußte ſo ſein!. Und Sie, mein Herr, ſind Sie glücklich? Ach! ich habe oft für Sie gebetet, denn ich dachte immer an Sie. Ihre Frau?..
„Meine Frau iſt nicht mehr!. ich habe ſie vor zehn Jahren verloren.“
„Ihre Frau iſt todt! Welches Unglück! ſterben, wenn man ſo glücklich iſt... wenn man nichts zu wünſchen hat denn Sie liebten ſie und ſie ſah Sie täglich.. Arme Frau! Ach! ich wünſchte, ich wäre an ihrer Stelle geweſen und auch ſchon geſtorben. Aber Sie haben Kinder?“
„Ich habe nur eine Tochter, welche verheirathet iſt; jetzt wohnt ſie weit von mir. Deßhalb habe ich mich in Paris niedergelaſſen, wo ich es verſu⸗ chen will, mich ein wenig zu zerſtreuen.“
„Sie bleiben in Paris? O! dann, wenn Sie es erlauben, wird mein Sohn Sie beſuchen.. bisweilen; ich hoffe, dies wird Sie nicht be⸗ läſtigen. O, Sie glauben gar nicht, wie gut er iſt, mein lieber Julius; er iſt ſchon ganz Mann. Erinnern Sie ſich noch, daß er achtzehn und ein halbes Jahr alt iſt. aber er iſt voll Talent.. voll Geiſt. und mit einem guten Herzen verbin⸗ det er einen ausgezeichneten Charakter.“
„Was treibt er?“
„Er hat in einer Penſionsanſtalt ſtudirt, aber
ſeine Studien bereits beendet. Ich hätte gewünſcht,


