Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

105⁵

gefiel; er ließ ſie ſogleich anſtändig möbliren und richtete ſich mit ſeinem treuen Georg darin ein.

Den Tag nach ſeinem Einzuge ſchrieb Guerre⸗ ville, um ſein, dem Doctor Jenneval gegebenes Verſprechen zu erfüllen, an denſelben, fügte ſeine Adreſſe bei und forderte ihn auf, ſobald er nach Paris käme, ihn zu beſuchen.

Indeſſen hörte Guerreville, obgleich er für ſich keine Wohnung mehr nöthig hatte, nicktsdeſtoweni⸗ ger auf, in die Häuſer zu gehen, an welchen ge⸗ ſchrieben ſtand: Wohnung zu vermiethen; und über⸗ all brachte er, wie er es mit Fourré gemacht hatte, die Portiers zum Plaudern, da er mehr über die Bewohner, als über die Wohnung Auskunft zu ha⸗ ben wünſchte, welche letztere ihm nur zum Vor⸗ wande dienten, um die Perſon, welche ihn unauf⸗ hörlich beſchäftigte, wiederzufinden.

Mehr als einmal hegte Guerreville den Wunſch, Jerome und die kleine Zizine wieder zu ſehen, aber immer, wenn er ſich anſchickte, zu dem Auvergna⸗ ten zu gehen, hielt ihn der Gevanke zurück: wenn ich hinkomme, wird da der arme Mann nicht glau⸗ ben, ich wollte mir den Dank holen, für das We⸗ nige, was ich für ihn gethan habe?

Und Guerreville wendete ſich nach einer andern Seite, indem er dachte, es ſei beſſer, er warte den Beſuch des Doctors Jenneval ab, um ihn dann zu bitten, hinzugehen und ſich nach der Geſundheit des Waſſerträgers zu erkundigen.

Eines Tages, als Guerreville auf den Boule⸗