„Wie! mein Herr das Alles iſt für den Papa?“
„Ja, mein Kind, er ſoll ſeine Miethe bezahlen, und, mehr Ruhe habend, wird er ſchneller geneſen.“
Das Kind ließ ſich dieſe Worte nicht wiederho⸗ len; es vergaß ſogar dem Herrn zu danken und eilte nach ſeiner Dachkammer hinauf, ſo ſehr fühlte es ſich getrieben, ſeinem Vater das Geld zu brin⸗ gen. Guerreville bekam defhalb nur eine um ſo günſtigere Meinung von dem Herzen des Kindes; denn die Freude, welche es ſeinem Vater verurſa⸗ chen würde und die Hoffnung, dieſes Glück würde ihm ſeine Geſundheit wiedergeben, mußten allerdings ſeine erſten Gedanken ſein.
Guerreville ſtieg die Treppe vollends hinunter, indem er ſagte;„Wenn ich auch nichts in Betreff meiner Angelegenheiten rrfahren habe, ſo habe ich doch meine Zeit nicht ganz verloren, während ich mir die Wohnungen in dieſem Hauſe beſah.“
Als Guerreville in den Hof kam, fand er den Portier, der ihn, ſeine Suppe vefithtenhe im Durchgange zu erwarten ſchien.
Guerreville wollte, ohne ſich aufzuhalten, wei⸗ ter gehen, aber der Portier, nachdem er ſeine Schüſ⸗ ſel vor der Loge niedergeſtellt hatte, ftellte ſich zwi⸗ ſchen ihn und den Thorweg, indem er ſagte:„Nun, mein Herr, Sie haben ſich ohne Zweifel für das Lokal entſchieden, das Sie miethen wollen?“
Und während Fourré dies ſagte, ſtreckte er die Hand aus.


