Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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* Schatz Armes Kind, ſeid ich krank bin, ſorgt ſie für mich, gibt mir zu trinken.geht, um mir Brod zu holen, und Alles, was ich verlange. Und doch iſt ſie noch ſo jungerſt ſechs und ein halbes Jahr alt, aber es ſteckt in dieſem kleinen

Köpfchen ſchon mehr Verſtand und Ueberlegung als in manchem viel älteren.

Guerreville erwiderte nichts, er war in ſeine Betrachtungen verſunken; ſein Haupt ſank auf ſeine Bruſt und ein tiefer Schmerz malte ſich in allen

ſeinen Zügen.

Der Waſſerträger und ſein Kind betrachteten ihn mit Theilnahme und wagten kaum zu athmen. Wöhrend dieſer Zeit durchſuchte der Portier alle Winkel, und ſah ſich beſonders in dem Verſchlage um, in welchem das Bett des Kindes ſtand.

Endlich ſtieß Guerreville einen tiefen Seufzer aus, dann ſagte er zu Jerome:Ihre Lochter iſt bei Ihnen Sie können ſie umarmen, ſie an Ihr Herz drücken. Ach! es gibt Leute, die Sie noch um Ihr Bett, um Ihre Armuth beneiden!

Iſt es möglich, ſich wegen eines Kindes ſo zu berauben! rief Fourré, indem er ſeinen Kopf

3 hinter den Brettern hervorſtreckte.In dem Bette des Kleinen ſind drei Matratzen, drei gute Ma⸗ tratzen. während der Vater auf einem elenden Strohſacke liegt.

Das beliebt mir ſo, Herr Portier, ſagte Jerome mit Ungeduld.Es ſcheint mir, daß ich

das Recht habe, mich zu betten, wie ich gi ich, Paul de Kock. X0V.