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„Meiner Treu! ich habe ihn einen Bären ge⸗ heißen, ohne darüber nachzudenken!... Ich hätte ebenſowohl Kameel ſagen können..
„Wie boshaft, wie ſatiriſch dieſer Herr Boul⸗ lardin iſt!“ erwiderte Vadevant, ſich mit einem ſtechenden Blick gegen den vicken Beamten wendend, welcher, ſehr zufrieden mit dem, was er ſo eben geſagt hatte, ſich die Hände rieb unb ſeine Frau anſah.
„Aber, meine Herren, was hat es denn mit dieſem Bären für eine Bedeutung, weil wir doch einen ſolchen haben,“ ſagte Madame Dubouchet; „Sie müſſen doch etwas über ſeine Perſon, über ſeine Art zu leben wiſſen.. Theilen Sie mir doch etwas mit, ich weiß ja noch gar nichis davon.“
„Reden Sie, Herr Vadevant,“ ſprach die Frau vom Hauſe;„Sie ſind am beſten unterrichtet, wie ich glaube.“
„Ich. o nein, ich weiß nicht mehr als dieſe Herren.. Indeſſen, wenn Sie es wünſchen, ſchöne Frau, will ich ſagen, was ich beobachtet und er⸗ fahren habe.“
Herr Vadevant tritt hierauf in den Kreis ein, welcher ſich um ihn ſchließt. Die Männer umſtellen ihn ebenfalls und jeder ſcheint mit Vergnügen das hören zu wollen, was er ſchon weiß. Der Bär war aber auch der Gegenſtand der Neugierde für alle Bewohner von Chateau⸗Thierry, und jedesmal, ſo oft von ihm die Rede war, war Alles ganz Ohr, in der Hoffnung, etwas Neues über dieſen geheimnißvollen Mann zu erfahren.“


