Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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nenne mich nicht mehr Herr Ich bin Dein Freund, Dein Geliebter... Du biſt die Welt für mich Nenne mich Eugen... Deinen Eugen!

Während dieſer ſüßen Unterhaltung iſt der Abend verfloſſen.Nun muß ich in mein Zimmer gehen, ſagt Nicette;es iſt Zeit zum Schlafen; Du be⸗ darfſt auch der Ruhe. Ach! das Glück hat mir die Geſundheit wiedergegeben!.. aber Du biſt meine Wärterin und darfſt mich nicht verlaſſen.

Sie erröthet und blickt mich an, iſt jedoch nicht im Stande, mir etwas abzuſchlagen.

Die Trunkenheit einer wahren Liebe habe ich noch nie gekoſtet und heute glaube ich erſt wirklich

zu leben.

Zehntes und letztes Kapitel. Große Ereigniſſe. Schluß.

Neue Tage brechen für mich anz bei Ricette verſtreicht die Zeit im Fluge und nur die Liebe bleibt. Täglich glaube ich ſie mehr zu lieben. Die arme Kleine fürchtet manchmal, ihr Glück möchte ein Traum ſein. Wie lebhaſt iſt unſere Freude! wie ſüß unſere Unterhaltung! Nicette iſt nicht mehr jene kleine Blumenhändlerin, wie ehemals. Seit ſie mich kennt, hat ſie ſich beſtändig Mühe gegeben, alle Manieren und Ausdrücke, die mir mißfallen könnten, abzulegen und dagegen Kenntniſſe zu er⸗ werben, welche ihr bisher mangelten. Während der