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chen Sie doch, damit ich gewiß weiß, daß Sie es ſind.— Ja, ja, ich bin's, es iſt Ihre Nicette.. Ach! Herr Dorſan, ich bitte Sie, reden Sie nicht mehr, man hat es Ihnen verboten. Ich wollte mich deßhalb nicht ſehen laſſen.— Theuerſte Ni⸗ cette, ach! iſt Ihr Anblick nicht heilbringender als alle Arzneien? Sie ſind es! ja, Sie find es!“
Ich ergreife ihre Hände und drücke ſie an mein Herz; ich kann nicht mehr ſprechen. Sie ſucht mich zu beruhigen, aber ſie iſt eben ſo bewegt als ich. Ihre Thränen fließen und fallen auf mich herab; wie ſüß ſind ſie für uns Beide!
„Alſo Sie, Nicette, haben mich während meiner Krankheit gepflegt?— War es nicht meine Pflicht? Hätte ich dieſe Sorge anderen Leuten überlaſſen ſollen?— Sie waren alſo meine Nachbarin?— Ja, mein Herr.— Grauſame! und Sie haben ſich vor mir verborgen!— Ich glaubte nicht, daß mein Anblick Ihnen Freude machen würde.— Sie glaub⸗ ten es nicht!— Sie ſind verheirathet.— Sie ſehen wohl, daß ich nicht mehr bei meiner Frau wohne.— Ich wagte es nicht, mich bei Ihnen zu zeigen, aus Furcht, Sie möchten dieſe Wohnung verlaſſen.— Welcher Gedanke, Nicette!— Ich konnte indeß dem Verlangen, mich in Ihre Erinne⸗ rung zurückzurufen, nicht widerſtehen, und deßwe⸗ gen haben Sie dieſes Bouquet gefunden.— Ihm verdanke ich alſo das Glück, Sie wiedergefunden zu haben! Ich bitte Sie, Nicette, verlaſſen Sie mich nicht mehr.— Rein, mein Herr, ich werde


