Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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ihr herauspreſſen; da ſie jedoch ſehr eingezogen lebt und ihren Miethzins richtig bezahlt, ſo hat dies nichts zu bedeuten. Uebrigens glaube ich, man ſollte die Leute zwingen, anzugeben, was ſie find. Ich kann nicht umhin, über die Reflexion meiner Portiere zu lächeln. Was ich von meiner Nach⸗ barin hörte, ſtachelt meine Neugierde; ich hätte veinahe Luſt, ihre Bekanntſchaft zu ſuchen, aber warum dieſes junge Frauenzimmer beläſtigen? Sie liebt die Welt nicht und hat vielleicht ihre Gründe, dieſelbe zu fliehen: alſo Achtung vor ihrer Ein⸗ ſamkeit! Geſellſchaften beſuche ich nicht mehr, um meiner Frau nirgends zu begegnen, die, von jungen Leuten umſchwärmt, ihr ausſchweifendes Leben fortſetzt. Die Zeit vergeht mir ſehr ſchnell. Schon bin ich ſeit drei Monaten Junggeſelle. Meine Unterhaltung 1 bilden Bücher und Muſik, dieſe Troſtquellen für Betrübte. Auch ſchwebt Nicettens Bild immer noch meiner Seele vor. 3 Von Melun erhalte ich keine Nachrichten mehr; man läßt mich endlich in Ruhe. Durch dienſtfertige Freunde, die ſich uns öfters gegen unſeren Willen aufdrängen, erfahre ich von Zeit zu Zeit, daß Ma⸗ dame Dorſan nicht tugendhafter wird. um Pelagie immer aus dem Wege zu gehen, mache ich manchmal Landpartien, aber gerade an diejenigen Orte, welche die vornehme Welt nicht beſucht. Von einer ſolchen Partie zurückkehrend⸗ 5 finde ich eines Abends in dem Schlüſſelloche meiner