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ſich wieder einzuſtellen. Manchmal halte ich mich ſogar noch für einen Junggeſellen, und jetzt, da ich keine Frau mehr habe, iſt es am Beſten, wenn ich vergeſſe, daß ich verheirathet bin.
Wie vorauszuſehen war, wirft man den erſten Stein auf mich Meine Schweßer ſchreibt mir in einem Briefe, es ſei abſcheulich, daß ich meine Frau verlaſſen habe, ich müſſe mich durchaus wieder mit ihr verſöhnen; Madame von Ponchartrain ſei wü⸗ thend und Pelagie verlange unaufhörlich Geld. Als Antwort ſchreibe ich meiner Schweſter die näheren Umſtände unſerer Trennung und bitte ſie, dieſelben geheim zu halten. Sie wird es nicht thun; aber zu Melun mag man immerhin wiſſen, daß ich ein Hahnrei bin, denn ich habe keine Luſt dahin zurück⸗ zukehren. 1
Bereits habe ich meine alte Lebensweiſe wieder angefangen, nur mit Hinweglaſſung früherer Thor⸗ heiten; aber ich muß mich einſchränken und ſparen; meine werthe Frau verſchleudert ihr Vermögen ſo raſch, daß ſie vorausſichtlich bald meine Hülfe an⸗ ſprechen wird und dann muß ich ihr eine Penſion ausſetzen. 3
Die Ruhe, die ich in meiner beſcheidenen Woh⸗ nung genieße, thut mir recht wohl, und ich merke deutlich, daß Raimund nicht mehr mein Nachbar iſt. Dennoch möchte ich ihn treffen; bisher aber ſuchte ich in Paris vergebens nach ihm. Gewiß hat
er die Stadt verlaſſen. Was für eine Nachbarſchaft habe ich denn eigent⸗
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