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vringt, fragt ſie mit boshafter Miene:„Will der Herr jetzt zu Hauſe ſchlafen?— Ja, Frau Dupont. Von nun an werde ich leben wie früher.“
Nach Beendigung dieſes Geſchäftes ergreife ich meine Piſtolen und verfüge mich nach Raimunds Wohnung.„Wohin gehen Sie, mein Herr?“ fragt die Portiere, als ſie mich die Treppe hinaufrennen ſieht.—„Zu Herrn Raimund.— Ei, Sie wiſſen alſo nicht, daß er abgereist iſt?— Wie! abgereist? — Ganz gewiß; er iſt nicht einmal zu Bette gegan⸗ gen, ſondern hat noch dieſe Nacht ſeine Effekten zu⸗ ſammengepackt, ſeinen Miethzins bezahlt und mich mit dem Verkaufe ſeiner Möbel beauftragt. O, ich weiß nicht, was ihm begegnet iſt! aber er ſah ſo verſtört aus, daß ich ihn anfangs für wahnſinnig hielt; auch eilte er dermaßen, daß er ſogar höchſt nothwendige Sachen zurückließ. Ich weiß nicht ein⸗ mal, wohin er geflohen iſt.— Der Feige! wehe ihm, wenn ich ihm je wieder begegne! Aber der Kerl iſt im Stande, Paris ganz verlaſſen zu haben.“
Ich verlaſſe Raimunds völlig verblüffte Portiere und kehre nach der Rue St. Florentin zurück, um in meiner kleinen Wohnung Alles zu ordnen und wieder meine alte Lebensart anzunehmen.
Neuntes Kapitel. Meine Nachbarin.
Nach einigen Tagen habe ich meine Ruhe wie⸗ der erlangt; auch meine verlorene Fröhlichkeit ſcheint


