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alſo ſchon dieſem Umſtande eine gute Aufnahme zu verdanken.
Allmählig gewöhne ich mich an die ehelichen Wortwechſel meiner Schweſter und ihres Mannes, ſo wie an die Schelmereien meiner Neffen, welche wirklich wahre Teufel ſind. Im Ganzen genommen führen Amalie und Deneterre ein glückliches Leben, und wie das Licht erſt durch den Schatten gehörig hervorgehoben wird, ſo muß auch die Freude einen dunkeln Hintergrund haben, wenn ſie mit unſerer Natur verträglich ſein will. Sollte ich jedoch hei⸗ rathen, ſo hoffe ich nicht, ſo viele kleine Wort⸗ wechſel mit meiner Frau zu bekommen, und werde auch meine Kinder auf eine andere Art erziehen.
Schon vierzehn Tage wohne ich in der Provinz. Ich kann gerade nicht ſagen, daß ich mich beſonders amüſire. Doch habe ich auch keine Langeweile. Die Neuheit der Lebensweiſe, die originellen Geſichter, welche mir jeden Abend vorkommen, die Freund⸗ ſchaft meiner Schweſter und ihres Mannes, Alles dies zerſtreut mich. Die Zeit macht gleichfalls ihren Einfluß geltend, meine Traurigkeit verſchwindet, und ich werde wieder, was ich früher war. Indeß habe ich Nicette noch nicht ganz vergeſſen; ich liebe ſie noch immer: wenn ihr Bild ſich meinem Geiſte darbietet, ſo kann ich es nicht verbannen, wenn ich auch meinem Herzen Stillſchweigen auflegen muß.
Ich möchte mich gerne wieder verlieben und wäre es auch nur eine Laune, eine jener Flammen, die mich ſonſt ſo ſchnell ergriffen; doch die alten


