und dann bei ſchönem Wetter die reizenden Spa⸗ ziergänge in der Umgegend.. das Gehölz von Rochette, Trois⸗Moulins, und tauſend köſtliche Oerter; und der Fiſchfang, die Jagd, Stadtneuig⸗ keiten, kleine Intriguen, welche nach acht Tagen Jedermann weiß, Zänkereien, Moden, womit man ſich hier noch mehr beſchäftigt, als in Paris; ferner Feten, Diners, Taufen, Hochzeiten. O die Hoch⸗ zeiten geben uns auf einen ganzen Monat Stoff zur Unterhaltung. Ach, Du wirſt ſehen, mein Lieber, daß man in der Provinz noch ein weit lu⸗ ſtigeres Leben führt als in Paris.
Meine Schweſter unterbricht ſich in ihrer Dar⸗ ſtellung der Annehmlichkeiten des Landlebens, als ſie ſieht, daß ihr Mann den Kleinen Kaffee zu trinken gibt, was wieder einen Wortwechſel herbei⸗ führt.—„Warum gibſt Du den Kindern Kaffee? Es bekommt ihnen nicht gut.— Bah!— Er iſt zu nervenreizend für ſie.— Bah!— Sie ſchlafen deß⸗ halb bei Nacht nicht.— Bah! bah!— Geh mit Deinem Bah! ich dulde nicht, daß die Kinder Kaffee trinken.— Nur einen Tropfen.— Das iſt ganz gleich.— Er iſt zu drei Viertel mit Milch vermiſcht.— Und wenn die Hälfte Milch darunter wäre, ſo taugt er ihnen nicht. Kommt Kinder.. trinket keinen Kaffee mehr.— Ich will noch.— Da haſt Du.— Wollt ihr mir jetzt gleich gehorchen. Laß doch die Kleinen in Ruhe.— Nein, ſie ſollen keinen Kaffee trinken.“
Meine Schweſter greift nach der Laſſe, ihr


