Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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werden auch Mußikſtücke aufgeführt, weil ſich ein Piano daſelbſt findet. Man ſpielt alle Spiele, vom Lotto bis zum Schach, und man kann nach Belie⸗ ben einen Sous oder einen Louisd'or riskiren. Man ſagt, was man will, man lacht, ſcherzt und plaudert; die Meinungen ſind völlig frei. Man findet faſt alle Journale und Erfriſchungen im Ueber⸗ fluſſe. Kurz, dieſe Soiréen gleichen denen in der Chauſſée d'Antin zu Paris.

Samstags endlich verſammelt man ſich bei meiner Schweſter.Du ſollſt ſehen, ſagt ſie zu mir,wie wir uns amüſiren. Das iſt ein Lärmen und Leben! Man kann ſein eigenes Wort nicht mehr hören; man lacht wie toll und die Zeit verfließt ſo ſchnell, daß man noch um halb elf Uhr bei mir iſt. Um halb elf Uhr Morgens? Abends! Biſt Du ein Narr? Dies iſt nicht ſpät. Warum denn nicht? Die Soiréen hören bei uns gewöhnlich um zehn Uhr auf. Nun wundert es mich nimmer, wenn Deine Kinder Dich vor ſieben Uhr wecken. Nun, was geſchieht Sonntags? Sonntags verſammelt man ſich bei dem Maire. Er hat immer zahlreiche Geſellſchaft. Es wird Billard geſpielt und auch getanzt. Auf dieſe Weiſe, mein lieber Eugen, brin⸗ gen wir Winters jede Woche hin. Du ſiehſt, es gibt immer neue Zerſtreuungen, und wir haben keine Zeit, uns zu langweilen. Habt Ihr kein Theater? Sehr ſelten; man fragt eben nicht viel darnach. Auch keine Concerte? Bah! und diejenigen, welche wir unter uns veranſtalten...