Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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Einrichtungen, die ſie unterdeſſen in ihrem Haus⸗ weſen getroffen hat und noch auszuführen gedenkt. Ich frage nun meine Schweſter zugleich auch, ob es oft zwiſchen ihr und ihrem Manne eheliche Zwi⸗ ſtigkeiten abſetze.Zwiſtigkeiten? erwidert ſie er⸗ ſtaunt;o niemals. Nun, ſo eben noch Ah! das hältſt Du für eine Zwiſtigkeit? Warum nicht gar! Wir haben den Tag über viele ſolche Erörterungen, aber Zwiſtigkeiten ſind es doch nicht. Wenn man zuſammenlebt, ſo hält es ungeheuer ſchwer, beſtändig derſelben Meinung zu ſein. Vielleicht wäre dies aber beſſer. Unmöglich! Mein lieber Eugen, man ſieht wohl, daß Du noch ein Junggeſelle biſt und von dem ehelichen Leben nichts weißt; aber in Kurzem wirſt Du hoffentlich die Süßigkeiten der Ehe, von denen Du noch gar keinen Begriff haſt, kennen lernen. Allerdings habe ich noch keinen Begriff davon. Geduld, es wird ſchon kommen. Gute Nacht, lieber Eugen. Meine Schweſter verläßt mich; ich gehe zu Bett, indem ich über die Lebensweiſe, von welcher Amalie und ihr Mann mir ſo eben ein Beiſpiel gaben, Betrachtungen anſtelle. Dennoch führen ſie, wie Jedermann ſagt, eine höchſt glückliche Ehe. Meine Schweſter wenigſtens iſt verſtändig und ihrem Manne treu, Deneterre aber liebt Frau und Kinder von ganzem Herzen. Warum kommt es aber zwiſchen ihnen ſo oft zu Wortwechſeln? Ich ſehe, daß meine Schweſter Recht hat; das cheliche Glück iſt mir ganz unklar: ich will deßhalb lieber ſchlafen.