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gangen? welcher Unverſtand!*s iſt noch zu früh⸗ — Ihre Geſundheit erfordert dies.— Buben brau⸗ chen nicht ſo viel zu ſchlafen.— Buben, die den ganzen Tag umherlauſen und ſpielen, bedürfen Abends der Ruhe.— Aber ich will, daß ſie ihren Onkel umarmen.— Das können ſie auch morgen noch.— Morgen! morgen! das iſt mir nicht einerlei: ich hole ſie.— Sie aufwecken, daß ſie krank werden? — Du machſt ſie krank, daß Du ſie gleich Ratzen ſchlafen läſſeſt.— Soll ich denn nimmer über meine Kinder gebieten können?— Es ſind Buben und ich muß ſie bilden.— Du verſtehſt es nicht; zudem liegt der Fehler nicht an mir, daß ich keine Mäd⸗ chen habe.“ 5
Wie der Streit heftig zu werden anfängt, gebe ich eilends dem Geſpräche eine andere Wendung, indem ich Deneterre die Billardqueue darreiche mit der Frage:„Gehört dieſe Queue Dir?— Ja, es iſt eine Ehrenqueue, die ich kürzlich in einer Poule gewonnen habe.— Ah! Du ſpielſt Poule?— Je⸗ den Abend; ich verſtehe es meiſterlich.— Setze nur Deine Partie fort; wir wollen einander nicht geni⸗ ren, und überdies möchte ich bald zu Bette gehen. — Aber morgen,“ erwidert Deneterre, raſch nach ſeiner Ehrenqueue greifend, aber morgen mußt Du eine Partie mit mir machen, um zu ſehen, wie weit ich's ſeit einem Jahre im Billardſpiel gebracht habe.“
Deneterre verläßt uns und Amalie führt mich in mein Zimmer. Sie beſchreibt mir haarklein alle


