Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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Nun, man darf ſie jetzt nicht wecken. Nein, Du ſollſt ſie morgen ſehen. Seit mehr als einem Jahre haſt Du uns nicht beſucht und ſeit dieſer Zeit find ſie ſehr gewachſen. Der ältere iſt jetzt vier Jahre alt, der jüngere drei. Du wirſt mir ſagen, wem ſie gleichen.

Deneterre's Ankunft unterbricht unſer Geſpräch. Mein Schwager freut ſich über meinen Beſuch, um⸗ armt mich herzlich, fordert mich auf, den Winter über in Melun zu bleiben, und ich leſe in ſeinen Augen, daß ſein Herz mit ſeinem Munde überein⸗ ſtimmt. Bei ſeinem Eintritt hatte er eine Billard⸗ queue in der Hand und fellte dieſelbe in eine Ecke. Wir plaudern ein wenig von Geſchäften und Neuig⸗ keiten und Paris. Deneterre iſt zufrieden, ſeine Spinnfabrik trägt ihm viel Geld ein und ſein Geſchäft geht gut. Er hofft, in einigen Jahren ſich zurückziehen und von ſeinem Vermögen leben zu können.

Während wir plaudern, beſorgt Amalie die Haus⸗ haltung, läßt mir ein Zimmer herrichten und bittet mich, vor dem Souper etwas zu genießen.Ich ſoupire nie, erwidere ich.Hier mußt Du ſou⸗ piren, mein Lieber; ſo iſt's in der Provinz ge⸗ bräuchlich, und wie ich Dir verſichere, keineswegs unangenehm. Gut, ich werde ſoupiren, wenn ich Hunger habe. Apropos, ſagt Deneterre, wo ſind denn die Kleinen? Warum kommen ſie nicht, ihren Onkel zu umarmen? Sie find ſchla⸗ fen gegangen, verſetzt Amalie.Schlafen ge⸗