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der mit etlichen Freunden eine Partie Billard ſpielt. „Er bleibt alſo nicht mehr jeden Abend zu Hauſe?“ frage ich Amalie.—„O, mein lieber Eugen, im Winter find die Abende gar zu lang und man muß doch Etwas thun. In der Provinz ſpielt man: das iſt nun einmal herkömmlich und es kann hierin Nie⸗ mand eine Ausnahme machen.— Allerdings. Weißt Du noch, welche Lebensweiſe Du Dir bei Deiner Verheira⸗ thung ausdachteſt? Du nannteſt mich einen Narren, weil ich über Deine Pläne von häuslicher Zurück⸗ gezogeneheit ſpottete... und eben dieſe Einſamkeit haſt Du jetzt verlaſſen!— O nur für den Winter; denn zu dieſer Jahreszeit iſt es auf dem Lande ſo traurig, man ſieht Niemanden und kann nicht ſpa⸗ zieren gehen. In der Stadt hingegen gibt es Soi⸗ réen, Spiele und Bälle, kurz, Zerſtreuungen jeder Art. Deßwegen ſind wir hierher gezogen, zumal wir auch nicht die Sonderlinge machen wollen.— Ich finde dies ſehr natürlich.. Du biſt doch glück⸗ lich, nichtwahr?— Ja, mein lieber Eugen, ſehr glücklich! Mein Mann iſt ein gutes Kind, biswei⸗ len ein wenig eigenſinnig, weil er mir nicht immer folgen will, und wenn ich ihm auch beweiſe, daß ich Recht habe. Hie und da gibt's einen kleinen Streit, doch das hat nichts zu ſagen.— Rein, gewiß nicht, man muß es eben machen, wie die Anderen.— Aber Du haſt meine Kinder noch nicht geſehen, meine beiden kleinen Jungen Sie find allerliebſt.. wahre Teufelchen aber geſcheit, Du wirſt es bald finden.— Wo ſind ſie denn?— Sie ſchlafen.


