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Schnell verlaſſe ich das Café, um mich von der Wahrheit zu überzeugen.. Man läuft mir nach. ich werde angehalten.. Es iſt der Kellner, welcher die Bezahlung fordert. Ich höre kaum, was er ſagt, drücke ihm aber einen Thaler in die Hand, wor⸗ auf er mich gehen läßt. Die Nacht erlaubt mir, auf der Straße zu bleiben, ohne von Nicette be⸗ merkt zu werden, während ich ſie ganz in der Nähe beobachten kann. Es iſt wirklich Raimund! Er ſpricht mit großer Lebhaftigkeit; ſie hört ihm aufmerkſam zu. Ich leſe in ihren Augen das In⸗ tereſſe, welches ſie an allen ſeinen Worten nimmt. Sie ſcheint auf einmal ſehr niedergeſchlagen zu werden und weint endlich... Er faßt ihre Hand und drückt dieſelbe zärtlich; ſie läßt es geſchehen. Raimund darf dieſe reizende Hand drücken. ach! Alles iſt aus ich kann nicht mehr an meinem Unglücke zweifeln. Schnell will ich fliehen, ſo lange ich noch die Kraft dazu beſitze; ich will ſie nimmer wieder ſehen. Doch fortwährend quält mich der Gedanke, daß Raimund von ihr geliebt wird. Für ihn habe ich alſo dieſe liebliche Blume bisher un⸗ angetaſtet gelaſſen! Hätte ſie Herz und Hand einem jungen Mann ihres Standes geboten, ſo würde ich mich vielleicht darüber getröſtet haben; aber ein Menſch wie Raimund ſoll über Nicette trium⸗ phiren! Welchen Gefallen kann ſie doch an ihm finden? Er iſt weder jung noch ſchön, ſondern ein Tölpel und ein langweiliger Geck. Einen ſolchen RKerl, an dem ich wenigſtens noch nichts Liebens⸗


