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gekommen und habe geklopft..— Ich war nicht da.— Ich glaubte, Sie gingen niemals aus. — Geſtern bin ich ausgegangen.— Sie hätten auch zu Hauſe ſein und mir nicht öffnen können.— Warum denn, mein Herr?— Man läßt ſich manch⸗ mal nicht gerne ſtören, wenn man Geſellſchaft hat.— Geſellſchaft?— Ja Sie verſiehen mich wohl; ſagen Sie noch, daß Sie Niemand Gehör ſchenken? Kommt nicht ſeit drei Wochen ein Herr zu Ihnen.. faſt jeden Abend?“
Nicette iſt verlegen und erröthet der Commiſſionär hat mich nicht getäuſcht.—„He! Mademoiſelle, warum antworten Sie nicht. habe ich die Wahrheit geſagt?— Ja, mein Herr, es iſt wahr.“
Sie geſteht es zu ach! hätte ſie doch ge⸗ läugnet! ich würde ihr ſo gerne geglaubt haben! Nun gibt es keinen Zweifel. keine Hoffnung mehr alſo ſchnell fort!
Noch einen letzten Blick werfe ich ihr zu und entferne mich raſch, damit ſie den Kummer nicht bemerkt, den ſie mir verurſacht. Sie machte eine Bewegung, um mich zurückzuhalten... dann ſtand ſie auf der Schwelle ihrer Thüre ſtill, und begnügte ſich damit, mir nachzuſehen.
Ich will nicht mehr an dieſes Mädchen denken. ſie iſt eben ſo wenig werth als die Anderen! Wahr⸗ haftig ich bin unglücklich in der Liebe: noch nie blieb ein Frauenzimmer mir treu; ſie haben mich getäuſcht, verrathen, verſpottet; aber ihre Treu⸗


