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ſie im Anfange unſerer Bekanntſchaft gewiß nicht zwanzigmal that.
„Mein lieber Freund, wie findeſt Du dieſe Bäum⸗ chen; ſag' mir Dein Urtheil darüber, mein theurer Dorſan; ich möchte nur wählen, was Dir gefällt.“
Der Zorn und Aerger ſchnürt mir faſt die Kehle zu; ich kann nur eine kurze und zuſammenhangsloſe Antwort geben. Dagegen betrachte ich fortwährend Nicette; ſie wird bleich, wankt, ihre Augen füllen ſich mit Thränen und ſcheinen mir zu ſagen:„Sie liebt Dich, Du liebſt ſie alſo auch?“
Frau von Marſan ſieht dies Alles; ſie lächelt boshaft und blickt Nicette mit Aufmerkſamkeit an. „Was haben Sie denn, liebe Kleine?“ fragt ſie in verächtlichem Tone;„Sie ſcheinen ſehr aufgeregt. — Ich habe nichts, Madame, gar nichts,“ erwidert das Mädchen mit zitternder Stimme, bald auf Frau von Marſan, bald auf mich blickend.— Wie viel koſtet dieſes Orangenbäumchen?— Was Sie wol⸗ len, Madame, es iſt mir gleich.— Wie! es iſt Ihnen gleich? Seltſam! Was ſagſt Du dazu, lieber Dorſan? Sprich doch! ich kann wahrhaftig heute Abend nicht aus Dir kommen.— Wenn es Ihnen gefällig iſt, Madame, ſo wollen wir gehen.— Ah! ich ſehe, mein Herr, Sie haben Ihre Gründe, um mit mir nicht länger hier zu bleiben... Meine Gegenwart iſt Ihnen läſtig und ſcheint auch dem Jüngferchen unangenehm zu ſein Hal ha! hal das iſt ſehr ſpaßhaft. Dieſer Kleinen Kummer verurſachen, iſt eine Grauſamkeit ohne Gleichen⸗


