Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Almavvia und Fofine! ruft Raimund zurück⸗ ſpringend. Herr von Marſan allein verliert ſeine Kaltblütigkeit nicht.Madame, ſagt er ruhig zu ſeiner Frau,die Geſellſchaft verlangt nach Ihnenz Sie ſind bei der Fete nöthig und ſollten Ihre Ge⸗ ſchäfte mit Ihren Vergnügungen beſſer in Einklang zu bringen ſuchen.

Nach dieſen Worten entfernt er ſich ruhig und geht wieder ins Haus. Frau von Marſan iſt ohn⸗ mächtig; Raimund fleht wie eine Bildſäule daz ich ſpringe aus dem Gebüſche, ſtoße ihn raſch zurück, habe in einem Nu das Hofthor und das Landhaus hinter mir, gewinne die Straße und erreiche Mor⸗ gens um zwei Uhr Paris.

Zehntes Kapitel. Wohin wird dies führen.

Nach dem Abenteuer im Gebüſche kann ich Frau von Marſan nicht mehr beſuchen und ſie nimmer öffentlich ſehen. Unſere Bekanntſchaſt muß alſo noth⸗ wendig mit dem Schleier des Geheimniſſes bedeckt werden; bei vielen Frauen würde dies den Reiz noch erhöhen, aber bei Frau von Marſan, welche gerne eine Schaar Anbeter um ſich ſieht, wird die Unmöglichkeit, mit meiner Eroberung zu prahlen,

ſehr ſchnell ihre Liebe abkühlen. Wenn wir uns nimmer in ihrem Hauſe ſehen, ſo geſchieht es aus Rückſicht für den Anſtand; denn