Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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aber meine beiden Amoretten fehlen, das iſt weit beunruhigender; denn ich muß ſie ihrer Mutter wieder zurückbringen, die keine Venus iſt; ſie würde mir einen ihrer Milchkrüge an dem Kopfe zerſchla⸗ gen, wenn ihre beiden Fratzen nicht wieder zum Vorſcheine kämen. Wir wollen ſie miteinander in dem Garten ſuchen; die Schlingel müſſen doch ir⸗ gendwo ſein.

Herr von Marſan folgt Raimund, mehr, um ſeine Frau zu ſuchen, als um die kleinen Flüchtlinge zu entdecken. Sie durchſtreifen einen Theil des Gartens. Herr von Marſan will zur Geſellſchaft zurückkehren, in der Meinung, ſeine Frau werde dort ſein; aber Raimund läßt ihn nicht los und ſagt, er ſei verantwortlich für die Amoretten, welche in ſeinem Hauſe verloren gegangen wären⸗

Sie nähern ſich der Schaukel bei dem Gebüſche, wo ich meine Scene mit Frau von Marſan ſpiele.

Sie ſind dort, ſagt Raimund;ich höre die Schaukel ſich bewegen; ich dachte mir doch, meine 1 beiden Schlingel würden ſpielen.

Man nähert ſich der Schaukel und gewahrt nichts. Sie ſehen wohl, daß hier Riemand iſt, ſagt Herr 3 von Marſan.Sonderbar, verſetzt Raimund⸗

ich höre doch immer daſſelbe Geräuſch ja, da⸗ neben in dem Gebüſche. Was Teufels machen ſie da! Herr von Marſan geht voran, Raimund folgt

ihm der Mond ſchien jetzt gerade ſehr hell 1 wir ſind wie verſteinert.