Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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an einer Schnur zog, um einen Blumenkranz auf das Haupt der Dame herabſinken zu laſſen, ſo kam eine Klpſtierſpritze hernieder. Der Gärtner hatte ver⸗ geſſen, die Klſtierſpritze, welche noch aus Pour⸗ ceaugnac da war, loszubinden, und den Kranz an der Schnur zu befeſtigen. Das Publikum lachte na⸗ türlich aus vollem Halſe; Raimund aber fluchte und war ganz wüthend vor Zorn. Um dieſen Streich wieder gut zu machen, wollte er ſeine beiden Amo⸗ retten hervorholen; aber die Bauernjungen, welche man vor dem Beginn des Spieles unter der Bühne verſteckt hatte, waren aus Langeweile davon ge⸗ laufen, und da ſie bei ihrer Flucht an einem Buffet vorbeikamen, ſo hatten ſie ihre Tuniken mit allen möglichen Leckereien angefüllt und ſich dann an einen ſichern Ort geflüchtet, um ihre Beute in Ruhe zu verzehren.

Während nun die beiden Jungen ſich gütlich tha⸗ ten, lief Raimund wie wahnſinnig umher, um ſeine Amoretten aufzuſuchen. Vor dem Lheater draußen begegnet er Herrn von Marſan, welcher ſeine Frau ſuchte, über deren Abweſenheit ſich die Geſellſchaft verwundert.

Haben Sie ſie gefunden? fragt ihn Raimund. Ich weiß nicht wo ſie iſt; man fragt nach ihr gewöhnlich brauche ich mich um nichts zu kümmern. Von wem ſprechen Sie denn? Von meiner Frau, die nicht da iſt, um die Honneurs zu ma⸗ chen. Ah! Frau von Marſan kann nicht verlo⸗ ren gegangen ſein ſie wird ſich ſchon finden;