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beruhigt.. da! nun ſag' mir Einer..(Souff⸗ liren Sie nicht!) nun ſag mir Einer, welcher Teu⸗ fel ihr den Kopf verrückte...(Souffliren Sie doch!) daß ſie, daß ſie nicht mehr..(Wie? ich ver⸗ ſtehe nichts!) daß ſie nicht mehr bei Don Bafilio Unterricht nehmen will.(Souffliren Sie doch nicht) Sie weiß, daß er ſich nicht in meine Heirath. Thut Alles thut Alles.. thut thut. (Vie? was muß ich ſagen? der Teufel auch! Sie können gar nicht ſouffliren!)“
Das Publikum lacht über unſeren Bartholo und Raimund reibt ſich mit zufriedener Miene die Hände, und ruft jedesmal, wenn er hinter die Couliſſe geht:„Nun, ſie ſind zufrieden! ſie amüſiren ſich köſtlich! Noch nie wurde im Theätre frangaise ſo viel gelacht.“
Das Stück wird jedoch zu Ende geſpielt, trotz⸗ dem daß Raimund ſein Möglichſtes thut, um es durchfallen zu laſſen; aber Roſinens Anmuth, Fi⸗ garo's Heiterkeit und, man muß ſich doch auch ſelbſt Gerechtigkeit widerfahren laſſen, die Glut der Em⸗ pfindung, welche mich als Almaviva beſeelt, machen die Jlluſion vollkommen. Ich erringe einen glänzen⸗ den Succeß und leſe in den Augen der Frau von Mar⸗ an die Freude, welche ihr mein Triumph verurſacht.
Nach dem Barbier ſchreitet man zur Darſtel⸗ lung Fanchons. Alle, welche im erſten Stücke mitſpielten, ſpielen auch im zweiten, außer Frau
von Marſan und mir, welcher Umſtand uns Zeit läßt, das Koſtüm zu wechſeln.


