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niß mit dem Souffleur wird es recht gut ge⸗ hen.“ Frau von Marſan dankt Raimund für ſeine Pünktlichkeit und macht ihm Complimente wegen ſeines herrlichen Gedächtniſſes. Ihre Aufregung iſt vorbei; wir beginnen die Probe wieder, und ſie iſt nun ganz in ihrer Rolle. Abermals wurden meine Hoffnungen vereitelt... Der verdammte Raimund!
Am folgenden Tage kommt die ganze, zur Auf⸗ führung der Komödie erforderliche Geſellſchaft an. Nun kann ich mit Frau von Marſan nimmer unter vier Augen ſprechen. Raimund läuft überall umher und bringt Alles in Unordnung.
Der Tag des Feſtes rückt immer näher. Eine Probe folgt der andern. Jeder will am Beſten ſpielen. Wir haben insgeſammt unſere Rollen voll⸗ kommen inne, außer Raimund, der den Bartholo ſtammelt und vom Lattaignant keine Strophe be⸗ halten kann. Die Damen ſchmälen ihn, aber ſeine Antwort iſt immer dieſelbe:„Mit dem Souffleur wird es ſchon gehen.“
Am Tage vor der Vorſtellung wollen wir auf dem Theater eine Generalprobe bei Licht halten. Raimund iſt ſeit dem Morgen verſchwunden und um ſechs Uhr, der zur Probe feſtgeſetzten Stunde, noch nicht zurückgekehrt Man ſucht ihn im ganzen
Hauſe, im Garten, im Gehölze, da man nicht ohne ihn beginnen kann. Endlich kommt er um acht Uhr mit Schweiß und Staub bedeckt, und zwei dicke, rothwangige, ſehr ſchmutzige Jungen von fünf bis ſechs Jahren an der Hand führend.
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