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hundert Perſonen faſſen. Ich lobte natürlich Alles, wie ſich's gebührt, und Frau von Marſan ſagte, daß ſie Alles aufbieten werde, um den durch das zuletzt geſpielte Stück Pourceaugnae erlangten Ruf ihres kleinen Theatets aufrecht zu erhalten. Ich verſpreche ihr gleichfalls, meine Rolle aufs Sorgfältigſte einzuſtudiren.
Die Gärten gefallen mir ausnehmend; ſie find ſo geräumig, daß man ſich darin verlieren kann, und ich hoffe, dieſer Umſtand werde mir keinen geringen Vortheil Zewähren. Es befindet ſich in demſelben ein Gehölz, eine Grotte, eine Brücke, unter welcher nur das Waſſer fehlt, ſehr dunkle Gebüſche, bedeckte Alleen, immergrüner Raſen, einige hübſche Hügel, ein unterirdiſcher Gang, ein Felſen, eine Cascade u. ſ. w. Mit einem Worte, es iſt ein herrlicher Park, von dem die Langeweile ferne zu bleiben ſcheint.
Frau von Marſan gibt mir ein hübſches Zim⸗ mer, das die ganze Landſchaft beherrſcht. Dieſes Gemach würde mir beſſer gefallen, wenn es nicht ſo weit von dem ihrigen entfernt wäre. Ich mache ihr deßhalb Vorwürfe.. Sie ſpottet... nur Geduld mein Stichwort wird ſchon kommen.
Ich muß indeß meine Rolle einüben, denn heute Abend will Frau von Marſan einige Scenen mit mir repetiren. Sie geht, um ihre Rolle gleichfalls vorzunehmen. Auf dem Lande herrſcht keine Etikette, tein Zwang mehr.„Hier,“ ſagt ſie zu mir,„thut Jeder, was er will, ſteht auf, wenn es ihm be⸗


