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Ort, wo man uns will verbinden. Fühl ich mein höchſtes Glück... fühl ich„
Weiter yöre ich nicht. Obſchon das Feſt erſt in zehn Tagen gegeben wird, mache ich mich doch von Raimund los und reiſe nach dem Landgute der Frau von Marſan. Es iſt noch Niemand von der einge⸗ ladenen Geſellſchaft da, was mir ſehr lieb iſt.
Das Landhaus des Herrn von Marſan gleicht einem kleinen Schloſſe; ſeine Lage iſt herrlich, die Umgebung entzückend. Die Gärten find groß und ſehr gut unterhalten, die Zimmer elegant und ſo vertheilt, daß man leicht eine zahlreiche Geſellſchaft unterbringen kann. Doch vor Allem muß ich der Gebieterin des Hauſes meine Huldigung darbringen. „Madame iſt allein,“ ſagt mir die Kammerjungfer; „es ſind noch keine Gäſte angekommen.“
Das hatte ich gehofft.„Und Herr von Marſan? — O, der Herr wird erſt am Tage vor dem Feſte kommen.. Er miſcht ſich nie in dergleichen Sachen.“
Ich konnte meine Zeit nicht beſſer wählen. Die Aufnahme, welche mir bei Frau von Marſan zu Theil wird, beweist, daß man ſich durch meine Eile geſchmeichelt fühlt.„Schön, daß Sie zuerſt kommen,“ ſagt Frau von Marſan, wir können mit einander eine Scene aus dem Barbier repetiren. Sie wiſſen, unſere Rollen ſind lang, und ich habe ein ſehr kurzes Gedächtniß.
Hierauf zeigt ſie mir nicht ohne Stolz ihr Theater. Es iſt mitten in dem Garten, groß, ele⸗ gant, ſehr gut decorirt und kann vielleicht drei⸗


