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aber dieſes Schweigen hat einen Reiz, den wir Beide fühlen.
Ich muß ſie jedoch zu zerſtreuen ſuchen und ſelber allzugefährliche Gedanken von mir entfernen. Ich nähere mich alſo dem Tiſche und betrachte die Papiere.
„Sie ſchreiben ſchon recht brav, Ricette.— O noch nicht beſonders, aber ich hoffe mit der Zeit... — Rehmen Sie noch immer Unterricht?— Nein, ich habe keinen Lehrer mehr Er fägte mir... Dinge, welche mich langweilten, ließ mich immer: Commencement, communement, exactement ſchrei⸗ ben, während ich das Schreiben eben ſo gut zu lernen glaubte, wenn ich mich in dem Namen Dorſan übte, obgleich dies kein ſo langes Wort iſt. Darüber wurde er ſehr böſe, dann ich habe ihm den Abſchied gegeben. Auch weiß ich bereits allein zurecht zu kommen.— Wir wollen ſehen.— Ach, mein Herr, vor Ihnen würde ich zittern— Warum? Ich will Ihnen Unterricht geben.. Sind Sie's zufrieden?— O, ja. gewiß.“
Sie ſetzt ſich an den Tiſch; ich ſtelle meinen Stuhl hart neben den ihrigen, ſchlinge meinen Arm um ſie und leite ihre Hand mit der meinigen; mein Geſicht berührt ihre Haare; ihr ganzer Körper iſt an den meinigen gedrückt; ich ſauge ihren ſüßen Athem ein und kann die Schläge ihres Herzens zählen. Ach, welches Vergnügen gewährt mir dieſer Unterricht!
Ohne daran zu denken und ohne alle Abſicht,


