Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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in dieſer Hinſicht ſchon öfters gefehlt, will aber in Zukunft vorſichtiger ſein.

Ich verabſchiede mich alſo bei Frau von Marſan. „Werden Sie wieder ſo lange nichts von ſich hören laſſen?“ fragt ſie mich beim Gehen.—„Nein, Madame; ich werde von Ihrer gütigen Erlaubniß, Sie beſuchen zu dürfen, öfters Gebrauch machen.. möchte es Ihnen ja nie als ein Mißbrauch erſchei⸗ nen!— Glauben Sie, mein Herr, daß ich mich niemals darüber beklagen werde. Sie lieben die Muſik: wir werden alſo manchmal ſpielen. Ich gehe ſehr ſelten aus und es wäre recht ſchön von Ihnen, wenn Sie öfters unſere kleine Geſellſchaft beſuchten.“

Dieſe Frau iſt entzückend.. ich glaube, daß ich jedes Mal, wenn mein Herz Feuer fängt, ſo ſpreche; doch die Wiederholung ſchadet nicht, weil ja dieſelben Gefühle in unſerer Seele ſich wieder⸗ holen. Liebenswürdiger konnte ſie nicht mit mir ſprechen. Sie wird mich nie zu oft ſehen.. klingt faſt wie eine Erklärung. Voll Hoffnung und mich bereits angebetet wähnend, verlaſſe ich Herrn von Marſan's Haus. Uebrigens würde nach dem, was mir Raimund geſagt hat, dies nicht ihre erße Schwachheit ſein.. ich glaube, er hat mir von drei oder vier Neigungen der Frau von Marſan erzählt; jedoch auf die Worte meines Nachbars, der ein Lügner und Verleumder iſt, läßt ſich nicht bauen.

Ich werde ſie heute Abend beſuchen heute