Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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hinauf nach der Thüre links; dies iſt die Wohnung der Frau von Marſan. Die Büreaur des Herrn ſind im Erdgeſchoſſe.

Nachdem ich bereits durch mehre Zimmer ge⸗ gangen bin, finde ich endlich eine Kammerjungfer, welche nicht hübſch iſt und bei der man ſich nicht aufhalten darf, wenn man ihre Gebieterin ſehen will. Ich frage nach Madame, nenne meinen Na⸗ men und die Zofe meldet mich an.

Ich darf nur fünf Minuten warten.. dies iſt wenig, um eine ſchöne Frau zu ſehen, während ſo

viele reiche Dummköpfe, ſo viele Beamte und un⸗

gehobelte Emporkömmlinge oft eine Stunde auf ſich warten laſſen, ehe ſie uns ihre abgeſchmackte Phyfiognomie zeigen.

„Sie können eintreten, mein Herr,“ ſagt die Kammerjungfer und führt mich zu ihrer Gebieterin. Dieſer prompte Empfang erſcheint mir als eine glückliche Vorbedeutung.

Frau von Marſan ſitzt auf einem kleinen Sopha. Das Zimmerchen iſt hübſch und auf die anmuthigſte Weiſe decorirt; es wird nur von einem ſanſten, durch doppelte Vorhänge und Jaloußieen gemäßigten Lichte erhellt. Es befinden ſich darin ein Piano, eine Harfe und Romanzen... Ich habe große Neigung zu Frauenzimmern, welche die Mufik lie⸗ ben, und noch mehr zu denen, welche ſelber ſpielen. Dies iſt ein Mittel gegen die Trägheit, und ein

Frauenzimmer, welches nichts thut, denkt zu viel.

Frau von Marſan empfängt mich mit einem