Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Haare, weil ſie kraus find wie die eines Negers. Kurz er iſt glücklich, und dies iſt die Hauptſache. Glückliche Leute ſind doch nicht ſo ſelten, als man gewöhnlich annimmt, denn es gibt viele Menſchen auf der Welt, welche meinem Nachbar Raimund gleichen.*

Wäre es nicht ſo ſpät, ſo würde ich Nicette beſuchen; ich würde aus ihren Augen jenes ſo ſanfte, ſo zarte und vielleicht ſo wahre Gefühl ſchöpfen, welches ich in den ſchönen Augen der Mamſell Ca⸗ roline niemals fand; ich ſage vielleicht, denn ich mag mich jetzt auf nichts mehr verlaſſen!...

Beim Ausgehen ſchlage ich, ohne daran zu den⸗ ken, den Weg nach der Rue Caumartin ein; es geſchieht eben aus Gewohnheit. Die Gewohnheit, welche uns ungeheuer Vieles thun läßt, iſt wirklich eine zweite Natur. Wie Manche lieben ſich nicht mehr und bleiben doch aus Gewohnheit beieinander! Ich ſpreche nicht von den Verheiratheten... dieſe können nicht anders.

Um dieſe Gewohnheit, welche wegen meiner erſt zweimonatlichen Bekanntſchaft mit Carolinen noch nicht tief eingewurzelt ſein kann, früher abzulegen, will ich Frau von Marſan beſuchen, in die ich mich früher verliebt zu haben glaube. Ueberdies ſchulde ich ihr einen Beſuch für die Einladung, welche ich, Dank meinem Reiſegefährten, nicht benützen konnte.

Sie wohnt, ſo viel ich glaube, im Faubourg St. Honoré, der erſten Straße rechts gegenüber... indeß werde ich fragen; die reichen Leute ſind be⸗