Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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eines Ihrer Stücke bei irgend einem Theater auf⸗ genommen?— O, überall.— Sonderbar, man ſpielt ja nirgends eines.— Dies kommt daher: wenn man ein Stück von mir nicht ſogleich ſpielt, ſo nehme ich es wieder zurück. O, ich bin in dieſer Beziehung eigenſinnig! Augenblicklich wird Alles wie⸗ der zurückgenommen, ſobald man es nicht aufführt, wie ich verlange. Aus einem ähnlichen Grunde ſchicke ich auch meine Gemälde und Skizzen nicht in die Kunſtausſtellung, denn ich fürchte, ſie möchten einen ungünſtigen Platz erhalten. Man muß ſtolz ſein; das wahre Talent concentrirt ſich in ſich ſelbſt, und es kommt immer ein Augenblick, wo es durchbricht. Adien, Herr Nachbar, ich will Sie jetzt nimmer länger geniren.“

Dieſer Menſch muß doch glücklich ſein, denke ich vei mir ſelber; er zweifelt an nichts, hält ſich für ein Genie und für eine Schönheit. Wenn ein Frauenzimmer ihn nicht erhört, ſo geſchieht es nur, weil fie ihn zu heftig zu lieben fürchtet; wenn ſeine Verſe nicht gedruckt werden, ſo rührt dies daher, weil die Buchhändler Ignoranten find; wenn ſeine Theaterſtücke keine Aufnahme finden, ſo iſt Kabale im Spiel: ſeine Eigenliebe läßt ihn Alles unter einem ſchmeichelhaften Geſichtspunkte erblicken. Ge⸗ wiß hält er ſich für muthig, obwohl er ſich mit

Piſtolen ohne Kugeln duellirte; ja er würde ein

militäriſches Genie zu ſein glauben, wenn er in der Nationalgarde diente. Seine Beine findet er ſchön, weil er dicke Waden hat, und eben ſo ſeine