Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Gemahlin. Ein Muſikliebhaber ſollte die junge Frau den Serpent lehren; der Gemahl hatte eingewilligt, weil es ein weiteres Inſtrument iſt und bei Ge⸗ legenheit von Nutzen ſein kann. Ueberdies wollte der Baron kleine Duette für die Geige und den Serpent componiren, um ſie gemeinſchaftlich mit ſeiner Frau auszuführen. Somit ertheilte ihr der Mufikliebhaber jeden Morgen Unterricht; aber an einem ſchönen Tage kam Witcheritche, den man auf dem Lande glaubte, unerwartet ſchnell wieder nach Hauſe zurück. Er ſah, wie der Dilettant der Frau Baronin ſeinen Serpent zeigt, die ſogleich das Mundftück daran entdeckte. Seit dieſem Tage ſcheint Witcheritche die Muſik nicht beſonders mehr zu lie⸗

ben, denn er hat geſchrieen und geflucht; ſeine

Frau hat geweint; der Liebhaber hat ſich aus dem Staube gemacht: kurz, es gab einen Scandal. Der kleine Friquet, dem ich begegnete, hat mir dies Alles erzählt; er weiß es von ſeiner Tante, die es von Madame Bertin weiß; dieſe hörte es von Crachini, dieſer von Gripaille, und Gripaille er⸗ fuhr es von einem Mädchen, das in Witcheritche's Hauſe wohnt. Man darf indeß einem Gerüchte nicht ſo leicht glauben, ſondern muß an die Quelle zurückgehen. Ich werde dieſen Morgen den Baron beſuchen und falls ich bei ihm keine Kälte gegen ſeine Frau bemerke, werde ich von dem Serpent zu ſprechen anfangen. Adieu, ich will jetzt ein kleines Vaudeville beendigen, um das man mich in der Rue de Chartres gebeten hat..— Wurde ſchon