Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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mein Herz hat heftiger gepocht; meine Brußt hat ſich zuſammengeſchnürt... Dies iſt wahrſcheinlich der letzte Eindruck, welchen ihre Gegenwart auf mich hervorbringen wird.

Ihre Toilette iſt prachtvoll. Ein Smaragd⸗ Collier glänzt auf ihrer Bruſt; ein ſehr ſchöner Kamm und Girandolen vollenden ihren Kopfputz. Ihre niedergeſchlagenen Augen verleihen ihr eine beſcheidene Miene, welche faſt derjenigen gleich⸗ kommt, womit ſie mich das erſte Mal täuſchte. Dieſes Mädchen hat ſeine Phyſiognomie vollſtändig in ſeiner Gewalt... Ich will doch ſehen, wie ſie meinen Anblick aushält.

Endlich ſchlägt ſie ihre Augen zu der Geſell⸗ ſchaft auf; alsbald erſchallen unzählige Lobſprüche und Complimente, ſie iſt in der That ſehr hübſch und die Herren wiſſen ihrem Entzücken, ihrer Be⸗ wunderung nicht Worte genug zu leihen. Wie glück⸗ lich iſt Caroline in dieſem Augenblicke, ſie erröthet, aber vor Freude und Stolz, nicht aus Beſcheiden⸗ heit.

„Wo iſt denn mein Freund?“ ruft Raimund, mich mit den Augen ſuchend. Er erblickt mich in einer Ecke, von wo aus ich die Scene betrachte; er läuft auf mich, ergreift mich bei der Hand und führt mich zu Caxolinen.„Kommen Sie doch,“ ſagt er,„kommen Sie doch; hier ſind die drei Grazien. Hebe Venus.. Pſpche

Raimund wird durch einen Schrei, welchen Caroline ausſtößt, unterbrochen. Sie hat mich in