Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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„Warten Sie, warten Sie, meine Herren,“. ſagt Raimund, der immer den Ffiffigen ſpielt;

„ich will den Zeiger um eine Stunde zurückſtellen.

— Herrlich! herrlich!“ erſchallt es von allen Sei⸗

ten„Dieſer Teufelskerl, der Raimund, weiß

ſich immer zu helfen! er iſt ſchlau wie ein Weibs⸗

bild.“

Voll Freude, ſeinen Scharffinn glänzen laſſen zu können, läuft Raimund nach der Uhr, nimmt mit erſtaunlicher Geſchwindigkeit die ſie bedeckende Glasglocke hinweg und dreht die Zeiger auf eine ſolche Weiſe, daß es wahrſcheinlich in zwei Stunden noch nicht Mitternacht iſt. Unſere Aufmerkſamkeit wird jetzt durch Grandmaiſons Stimme anders wohin gelenkt, denn nun wird diejenige kommen, welche alle Gäſte, aber gewiß mit weit weniger Ungeduld als ich, erwarten!

Jeder wendet ſeine Augen nach der Thüre, durch welche ſie eintreten ſoll; ich allein halte mich ab⸗ ſeits, ſo daß man mich nicht gleich bemerken kann. Wir hören bereits das Rauſchen ihres Kleides in dieſem Augenblicke ertönt ein lautes Klirren in dem Zimmer, Raimund hat die Uhrfeder abge⸗ riſſen; um ſeine Dummheit zu verbergen, entfernt er ſich nun ſo raſch als möglich von dem Kamine und läuft der erwarteten Schönen entgegen.

Sie erſcheint endlich, geführt von Grandmaiſon und Raimund, der ſich ihrer anderen Hand bemäch⸗ tigt hat und bereits all die ſchönen Sachen, welche er weiß, auskramt. Ich habe ſie geſehen.. und