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vollendet hat, als der Beifallsſturm losbricht, wäh⸗ rend der unparteiiſche Zuhörer, der etwas ganz An⸗ deres erwartete, kaum ſeinen Ohren trauen kann.
„Sehen Sie, mein lieber Herr Nachbar, ich habe mich niemals ſo weit erniedrigt, die Menge derer, welche ſich um jene Wunder der Geſellſchaft drängen, bei denen ich immer nur eine maßloſe Eigenliebe fand, zu vermehren, oder die Schaar der Anbeter einer Dame à la mode, deren Koketterie ſo weit geht, daß ich für ſie und für ihre Verehrer er⸗ röthe, zu vergrößern. Allerdings liebe ich eben ſo ſehr als jeder Andere ein hübſches Frauenzimmer; ich würde ihren Reizen zuerſt huldigen; aber muß man ſie deßhalb unaufhörlich bis in die Wolken er⸗ heben, muß man ſie mit Complimenten überhäufen, welche, wären ſie auch nicht übertrieben, doch für diejenige, der ſie gelten, ermüdend ſein müſſen? Sollte ſie keinen Schritt thun können, ohne daß ich ihre Tournüre, ihre Taille, ihren Gang, ihren Fuß, ihre Anmuth rühme? Sollte fie nicht lächeln dür⸗ fen, ohne daß ich über ihre Zähne, ihren Mund und den Ausdruck ihrer Augen in Verzückung gerathe? Sollte ſie kein Wort ſprechen können, ohne daß ich ihren Geiſt, ihre Freiheit, ihren Tact, ihren Scharf⸗ finn und den lieblichen Ton ihrer Stimme bewun⸗ dere? Ich kann dies Alles denken, werde es aber nicht ſagen, denn ich würde befürchten, diejenige, der ich dieſe Complimente mache, möchte darüber erröthen. Freilich hält man mich für nicht ſehr ga⸗ lant; dies ſchadet mir vielleicht bei einigen Damenz


