Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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ich, der von ſeinem Schrecken bei der galanten Par⸗ tie Zeuge war. Ich erfuhr zwar, daß er mit ſeinem Muthe überall prahlte und Jedermann ſein Duell erzählte, aber er vermied es bisher immer, mit mir in einer Geſellſchaft zuſammenzutreffen: meine Gegenwart hätte ſeine Erzählung von unſerem Zwei⸗ kampfe geſtört. Ich möchte doch wiſſen, was er jetzt von mir will. 5 „Guten Tag, mein lieber Freund... Wie geht's mit Ihrer Geſundheit?— WVie ich glaube, ziemlich raſch„ ich lebe gleichſam im Galopp.— Man muß weiſe ſein, Herr Nachbar.— Das ſagen Sie, Herr Raimund! Wie ſteht's denn mit Agathe?— O, ich ſehe ſie nicht mehr; unſer Verhältniß iſt für immer abgebrochen. Ich will auch nichts mehr von dieſen Jüngferchen man verbraucht ein Heidengeld.— Und ſchlägt oft nicht einmal die Unkoſten heraus.— Solche Jüngferchen wiſſen einen Mann nicht einmal zu würdigen, machen keinen Unterſchied zwiſchen einem Poeten und einem Pack⸗ knecht. Wenn man nur Geld in der Taſche hat, wenn man ſie nur vom Morgen bis zum Abend mit Bonbons, Leckereien, Gefrorenem und Syrup füttert; wenn man ihnen nur ſagt, wie anbetungs⸗ würdig ſie ſind; wenn man mit ihnen nur ins Theater oder aufs Land fährt; wenn man ihnen nur alle Fetzen kauft, die ſie wünſchen: dann, ja vann ſind ſie zufrieden. Im Uebrigen mag man dumm wie ein Ochs, grob wie ein Sackträger und geckenhaft wie ein italieniſcher Virtuoſe ſein, man

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