Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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bittet und dieſe Bitten mit ihren Zauberblicken unterftützt? Ich wenigſtens beſaß niemals die Kraft, eine ernßtliche Einſprache dagegen zu thunes iſt vielleicht mein Unglück. 2

Ich finde allmählig, daß das, was ich Fahnen nannte, ein ſehr wichtiges Kapitel iſt, wenn man eine Frau unterhält. Ich ruinire mich durch Baga⸗ tellen: alle Tage gibt's ein Kleid, ein Halstuch, einen Shawl, einen Hut zu bezahlen! Ich weiß nicht, wie Caroline rechnet; aber ſie beweist mir immer, daß Dieſes oder Jenes gegenwärtig Mode ſei und daß ſie es demzufolge haben müſſe; ich aber denke zu billig, um einem Frauenzimmer das Nothwendige zu verweigern. Jeroch mein Einkom⸗ men reicht nicht aus; ich entlehne alſo und ſtecke mich in Schulden. Wie ſtände es erſt, wenn ſie auch das Ueberflüſſige haben wollte!

Alle zwei Tage finde ich, nach Hauſe zurückeh⸗ rend, ein Bougquet an meiner Thüre. Meine kleine Nicette vergißt mich nicht und doch beſuche ich ſie nie; wenn ich an ihrer Bude vorübergehe, ſo ge⸗ ſchieht es ohne einen Gedanken an ſie, ohne einen Blick ihr zuzuwerfen. So oft ich indeß ihr Bou⸗ guet finde, faſſe ich den Entſchluß, ihr meinen Dank abzuſtatten; aber Caroline nimmt mich ſo ſehr in Anſpruch, daß ich keinen freien Augenblick habe; jeden Tag gibt's eine neue Luſtpartie, und ich habe niemals den Muth, ihr etwas abzuſchla⸗ gen, beſonders da ſie mir alle ihre Pläne höchſt plaufibel zu machen weiß. Ihre Anmuth entzückt,