Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

13

mund iſt kein Mann, wie ein Anderer; ich bin überzeugt, daß er ſich wenigſtens zehnmal täglich auf dieſelbe Weiſe ſchlagen würde.

Raimund verneigt ſich, ohne zu antworten. Vielleicht merkt er, daß ich weiß, wie er ſeine Pi⸗ ſtolen ladet.

Endlich ſehen wir die Frau Baronin unter einem großen Baume ſitzen; ihr Gemahl nimmt ſie am Arme und wir wenden nach der Barriére.Ich habe gewaltig Appetit, ſagt Frau von Witcheritche zu ihrem Gemahle.Wir wollen jetzt diniren, Madame.

Das Pärchen grüßt uns und verdoppelt ſeine Schritte. Ich vermuthe, daß ſie einen Traiteur aufſuchen, bemerke aber zu meiner Verwunde⸗ rung, wie zwei große Hunde von der Barriere an dem Herrn Baron folgen, der ſich vergebens Mühe gibt, dieſelben fortzujagen.Gehören dieſe Doggen dem Herrn von Witcheritche? frage ich Vauvert. Rein, ich glauhe nicht, ich habe bei ihm nur Penſher geſehen. Sonderbar, ſagt Raimund, er muß in ſeiner Taſche etwas haben, das ſie an⸗ lockt.

Ich ſuche einen Fiacre, aber des Regens halber ſind bereits alle fort. Wir hatten Herrn von Wit⸗ cheritche und ſeine Gemahlin ſchon aus den Augen verloren, als ſich ein Geſchrei vernehmen läßt. Bald gewahren wir, wie die beiden Doggen davon fliehen, der eine mit einer Cervelatwurſt, der an⸗ dere mit einem Stück Schinken. Der Baron und