Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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können, nicht berauben. Ich laufe jetzt nach meinem Sekundanten, der noch immer auf dem Boden liegt; ich ermuntere ihn zum Aufſtehen, aber er rührt ſich nicht und ich finde nun, daß der arme Teufel wäh⸗ rend unſeres Zweikampfes in Ohnmacht gefallen iſt.

Ich rufe Raimund herbei; dieſer hat ein Fläſchchen

vinaigre des quatre-voleurs in der und wir benetzen damit Vauverts Geſicht, bis et endlich zu ſich kommt. Nachdem er ſich befühlt und die Ueber⸗ zeugung gewonnen hat, daß er nicht verwundet iſt, will er uns weiß machen, die Liebe zu uns Beiden habe ihm eine Ohnmacht zugezogen. Wir danken ihm und ſtellen ihn auf die Beine; aber Jeder muß ihn unter einem Arme nehmen, denn er iſt noch nicht im Stande, ohne unſere Hülfe zu gehen. Herr von Witcheritche umwickelt die Ueberbleibſel der Käſe mit ſeinem Taſchentuche und wir verlaſſen das Gehölz. Der Regen dauert fort; aber mein Sekundant kann nicht ſchnell gehen, und wir werden daher tüchtig durchnäßt. Raimund hat ſeine ganze Heiterkeit wieder erlangt und iſt vollkommen zu⸗ frieden mit ſeinem Tagewerk. Er kennt Vauvert, und weiß, daß ſein Duell bald das Geſpräch ſämmt⸗ licher Muſikliebhaber bilden wird, auch wenn er ſich ſelbſt nicht die Mühe nähme, es überall zu erzählen. Sie haben einen ſehr großen Muth an den Tag gelegt, meine Herrn, ſagt Vauvert unter⸗ wegs.Welche Kaltblütigkeit, welche Ruhe! Das nenne ich Tapferkeit!... Ja, ja, dieſe Herren haben große Courage. Ha, mein Nachbar Rai⸗