Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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was ich keineswegs zu thun Luſt habe, obwohl ich überzeugt bin, daß ſeine Waffen nicht gefährlich find; aber die Käſe des Barons liegen nur zwei Schritte von mir entfernt und gegen dieſe ſchieße ich mein Piſtol ab. Die Exploſion ſchleudert den Hut hin⸗ weg und ein Papierpfropf hangt ſich an die kleinen Neuſchateller.

Während ich über mein Duell lache, kommt Raimund mit ausgeſtreckter Hand auf mich zu und ruft, ſobald er mich erblickt:Die Sache iſt abge⸗ macht, mein lieber Freund; ich habe Genugthuung; umarmen wir uns. Wie? entgegne ich,wollen Sie nicht wieder anfangen 2 Ich habe auch Waffen. Nein, mein Freund; vergeſſen wir Alles ich bitte Sie, umarmen wir uns. Es ſei! Ich werde thun, was Ihnen angenehm iſt.

Während mein Nachbar ſich mir in die Arme wirft, läuft der Baron nach ſeinen Käſen und ſteht wie verſteinert da, als er ſie von kleinen Papier⸗ ſtückchen durchlöchert ſieht.

Dieſe Käſe riechen nach Pulver, ſagt er, ſie beſchnüffelnd.Ah! bitte tauſendmal um Ver⸗ zeihung, Herr Baron; aber da ich gegen meinen Rachbar nicht zielen wollte, ſo habe ich nach dieſer Seite geſchoſſen; es ſcheint mir, daß die Kugel ſie durchbohrt hat.

Raimund wird roth vis über die Ohren. Meine ſpöttiſche Miene läßt ihn fürchten, ich habe ſeine kleine Kriegsliſt errathen, aber ich will ihn des Vergnügens, überall mit ſeinem Duell prahlen zu