blaß wie eine Braut, und der Baron von Witche⸗ ritche macht ſo ſchreckliche Grimaſſen, daß ich ſeine Geſichtsfarbe nicht unterſcheiden kann.
Sie ſcheinen etwas beruhigter zu ſein, als ſie mich allein ſehen; mir thut es leid, daß ich keinen Zeugen mitgenommen habe, denn dies hätte ſicher⸗ lich in Raimunds Plan eine bedeutende S gebracht.
Man grüßt mich, ſobald man mich bemerkt; ich erwidere den Gruß und kehre in das Gehölz zurück, welches ich verlaſſen hatte.
„Wohin gehen Sie denn? Warten Sie doch!“ ruft mir Vauvert zu, der vor Aufregung kaum ſprechen kann. Ich ſtelle mich, als pöre ich ihn nicht, und begebe mich tiefer in das Gehölz hinein.
Vauvert läuft mir nach, holt mich ein und ergreift meine Hand. Ich fühle, daß er wie ein Haſe zittert.
„Wohin gehen Sie denn, mein lieber Freund? Warum ſo weit in den Wald hinein? Sie ſehen ja, daß ein Gewitter kommen wird„„— Meiner Anſicht nach darf die Sache, welche uns hieher führt, nicht auf öffentlicher Straße abgemacht wer⸗ den, ſonſt hätten wir auch den Boulevard St. De⸗ nis zum Kampfplatze wählen können.— Mein lieber Freund, ich hoffe, daß„ übrigens— Was
das Gewitter betrifft, ſo kann uns dieſes nicht geniren, im Gegentheile, es entfernt die Neu⸗ gierigen.“
Während ich mit Vauvert ſpreche, ruft mein


