Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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3 und gar keine Luſt, in dem Walde zu warten. Schon werden die Spaziergänger ſeltener, die Rei⸗ ter geben ihren Pferden die Sporen, die Kutſcher laſſen ihre Peitſchen knallen; Jedermann eilt nach der Stadt. Ich will das Gleiche thun. Doch wer ſind jene drei Männer, die mit großen Schrit⸗ ten auf das Gehölz zugehen? Ah! ich kenne denjenigen, der ſtolz an ihrer Spitze marſchirt: es iſt Raimund, mit zwei Zeugen, während er mir doch geſchrieben hat, er wolle allein kommen Thut nichts; ohne Zweifel wird mein Nachbar die Gefälligkeit haben, mir einen abzutreten; wahr⸗ ſcheinlich hat er in der Abſicht, mir den meinigen ſelbſt zu wählen, mich veranlaßt, keinen mitzu⸗ nehmen.

Die Herren kommen näher.. Ich erkenne Raimunds Zeugen. der eine iſt der Melomane Vauvert, der andere der Baron von Witcheritche. Beim Teufel! das wird etwas zum Lachen geben! Ich dachte wohl, Raimund würde mir einen Streich nach ſeiner Art ſpielen. Wo zum Henker hat er dieſe Zeygen zuſammengeſucht? Es fehlt nur noch Friquet; aber es ſollte mich nicht wundern, wenn er hinter einem Baume auf der Lauer ſtünde, be⸗ reit, beim erſten Winke ſeines Onkels nach der Wache zu rufen.

Die drei Herren triefen von Schweiß und doch haben ſie Zeit genug gehabt. Gewiß faßten ſie erſt ſpät einen feſten Entſchluß, um ſich untewegs zu erhitzen. Raimund iſt roth wie ein Hahn, Vauvert