Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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mit mehren Schachteln in der Hand; ſie lächelt mir ſchon von ferne zu; es herrſcht in ihrem Benehmen

eine größere Hingebung, in ihren Blicken eine grö⸗

ßere Zärtlichkeit, als ſie mir bisher bewieſen hatte; nun ſehe ich, daß ich Herr über ihr Herz bin.

Sogleich führe ich ſie an den Wagen; wir pa⸗ cen die Schachteln ein, ſetzen uns neben einander und ich befehle dem Kutſcher, ſeine Pferde raſch an⸗ zutreiben, denn ich kann es kaum erwarten bis ich mich an ihrer Ueberraſchung weiden darf. Endlich nach ſchneller Fahrt, während welcher ich ſie unter den Betheuerungen ewiger Liebe in den Armen hielt⸗ halten wir in der Rue Caumartin vor der Thüre ihrer neuen Wohnung.

Ich öffne die Hausthüre und bezahle den Kut⸗ ſcher. Caroline nimmt ihre Schachteln und ich gebe ihr die Hand, um ſie die Treppe hinauf zu gelei⸗ ten, denn es iſt Nacht und man ſieht gar nichts. Es nimmt mich Wunder, daß ihre Hand in der meinigen nicht zittert.. Trotz der ſo bedeutenden Veränderung ihrer Lage iſt ſie nicht aufgeregt. wahrlich, dieſes Mädchen beſitzt ſehr viel Charakter.

Endlich ſind wir oben; eine alte Nachbarin gibt uns Licht: Caroline kann nun ihre neue Wohnung betrachten. Entzückt ſchaut ſie überall umher; ich ſehe die Freude aus ihren Augen glänzen.Ach! wie ſchön! wie ſchön! ruft ſie jeden Augenblickz dann ſitzt ſie auf die Bergere, auf die Ottomane, betrachtet ſich im Spiegel, unterſucht ihre Vor⸗ hänge, ihre Kommode, ihre Uhr, ihren Tiſch, ihre