Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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der ihn umftürzte, zu treffen, während Raimund mit dem Hunde kämpft, der deſſen Bein wahr⸗ ſcheinlich für ſeinen Korb hält und es nicht los⸗ laſſen will.

Endlich ſteht der Blinde wieder auf ſeinen Fü⸗ ßen und der Hund, der treue Vertheidiger ſeines Herrn, hat den Korb wieder im Maul. Um dem armen Teufel, der ſich den Hintern betaſtet und ſein eingenommenes Geld wieder verlangt, eine Ent⸗ ſchädigung zu geben, muß mein Nachbar in ſeine Taſche ſtechen, während Alles ihm in die Ohren ſchreit:Seien Sie großmüthig, Herr Raimund, und rennen Sie nicht durch die Straßen von ris wie ein Narr.

Um ſich aus dem Gedränge, das mit jedem au⸗ genblicke zunimmt, loszumachen, leert Raimund ſeine Taſchen, und je mehr er gibt, deſto mehr be⸗ klagt ſich der Blinde über ſeinen Hintern.Dieſe Taugenichtſe ſind niemals zufrieden! brummt mein Nachbar;da find zwölf Franken für Deine Hinter⸗ theile und dreißig Sous für Deine Einnahme, ich glaube, das iſt hinreichend.Sie haben mich verwundet, ſagt der Blinde und ſchreit, wie ein Tauber,ich kann acht Tage lang nimmer ausge⸗ hen, und verlange Entſchädigung für den Verluſt, der mir dadurch erwächst. Da ſind noch zwölf Franken. Das iſt nicht genug, mein lieber Herr. Wie? dies macht drei Livres für den Tag und Du biſt nicht zufrieden! Es ſcheint, Dein

Handwerk iſt einträglich. Ich bin ein armer Fa⸗ Panl de Kock. X0IMI. 8