mund, der meine Tante beſucht!“
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genblicke, wo er an die Mauer gelangt und keinem ſeiner Sinne trauend unbeweglich vor ſeinem Pro⸗ ſile ſteht, ſtößt der kleine Schreiber, welcher den Platz nicht verlaſſen hat, einen Schrei aus und ruft vor allen Umſtehenden:„Da iſt Ihr Portrait, Herr Raimund; es iſt ſehr ähnlich.“ Und alle jungen
Leute wiederholten mit Friquet:„Es iſt Herr Rai⸗
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Mein Nachbar drückt ſich den Hut ſo tief ins Geſicht, daß nur noch ſeine Raſenſpitze hervorragtz er will fliehen und ftürzt unter die Straßeniungen,
die ihm höhnend den Weg verſperren. Raimund
weiß ſich nicht mehr zu helfen;z überall ſtößt er die Neugierigen zurück. Unter ſchallendem Gelächter vom Magazine her, das ihm vollends das Herz durchbohrt, läuft er davon wie der Wind; aber ſein Hut bedeckt ihm dergeſtalt die Augen, daß er keinen Schritt vor ſich hin ſieht, und ſo ſtößt er an einen Blinden, welcher von einem Hunde, der einen Korb im Maul trägt, geführt wird.
Der arme Teufel fällt unter einem fürchterlichen Fluche rückwärts; als der Hund ſeinen Herrn fallen
ſieht, läßt er ſeinen Korb los und ſetzt Raimund
nach; der Blinde ſchreit:„Diebe!“ weil er ſeine
Sous auf dem Pflaſter herumrollen hörtz Raiinund
flucht, weil der Hund ihn in die Beine beißt. Man läuft herbei, um Frieden zu ſtiften und den Beit⸗ ler aufzuheben; aber es gelingt den Leuten kaum, ſich zu nähern, weil der Blinde mit ſeinem Stocke überall herumſchlägt, in der Meinung denjenigen⸗


