Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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aber bald miſchte ſich die Eigenliebe darein; ich will Carolinen eine angenehme Ueberraſchung bereiten: es iſt eine Bergtre zum Ausruhen nöthig, eine Ottomane, worauf Zwei Platz haben; ferner Spie⸗ gel, beſonders aber eine Toilette, und endlich ein gutes Bett; ſodann braucht man auch Vorhänge, um die Blicke der Nachbarn abzuhalten; ſie müſſen doppelt ſein, damit die Tageshelle etwas gedämpft wird; auch eine kleine Uhr iſt nöthig, um bei un⸗ ſeren verliebten Tändeleien(denn von Liebe werde ich immer mit Caroline ſprechen) die Zeit nicht zu vergeſſen. Alle dieſe Kleinigkeiten gehen weiter, als ich anfangs wollte; aber ich will bei anderen Sachen ſparen, und ſolche außerordentliche Ausga⸗ ben kommen ja ſelten vor.

Endlich iſt Alles im Reinen. Ich habe die Zim⸗ merſchlüſſel; ein Portier iſt nicht im Hauſe, alſo ein Spion weniger. Doch ich muß auf Alles Be⸗ dacht nehmen. Heute Abend wird Caroline dieſes Quartier bewohnen, das ihr wenig bekannt iſt; ich möchte ihr nun wenigſtens ein Souper anbieten; in der Nähe iſt gewiß ein Lraiteur. Alſo ſchnell eine kleine Collation beſtellt! Aber ehe meine Ge⸗ liebte von ihrer neuen Wohnung Beſitz nimmt, darf auch nicht das Geringſte vergeſſen werden. Ich will deßhalb fünfzehn Louisd'or in dieſe Kommode legen, damit ſie ihre erſten Bevürfniſſe beſtreiten kann; denn in der nächſten Zeit wird ſie, noch nicht an ihre neue Lage gewöhnt, ſchwerlich an die Arbeit denken, und dies iſt ſehr zu entſchuldigen,