Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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kann; auch möchte ich nicht, daß Caroline zu weit

entfernt von mir wohnte. Bis jetzt habe ich noch kein paſſendes Logis gefunden: das eine iſt zu hoch, das andere zu dunkel oder zu ſchmutzig. Ich gehe mit emporgehaltener Naſe und ſuche überall nach Anſchlägen. Vor einem Hofthore ſtehend höre ich

einige Schritte von mir leicht huſten: dieſer Huſten

erſcheint mir abſichtlich, ich drehe mich um und erblicke Nicette. Ich war, ohne daran zu denken, nur zwei Schritte von ihrer Bude entfernt. Ri⸗ rette blickt mich an und ſchlägt hierauf die Augen nieder: ſie wagt weder mich zu grüßen, noch am hellen Tage mit mir zu reden: armes Mädchen! Nun fällt ihr Bouquet mir ein, das ich bereits vergeſſen hatte; ich habe ihr noch nicht für ihre Aufmerkſamkeit gedankt! Ich nähere mich alſo ihrer Bude, wähle einige Blumen heraus und ſage ihr mit leiſer Stimme, wie ſehr mich ihre Freundlich⸗ keit gerührt habe; Nicette erröthet vor Freude und ich entferne mich, während ſie mir mit den Augen folgt.

Endlich finde ich in der Rue Caumartin, was ich wollte: zwei kleine hübſche Zimmer, die man ſogleich beziehen kann. Es handelt ſich nur noch darum, dieſelben zu möbliren; aber mit Geld iſt nichts leichter. Ich gehe alſo zu einem Tapezier, kaufe das Nöthige und laſſe es mir ſogleich nach⸗

tragen. In weniger als drei Stunden iſt das kleine Logis vollſtändig möblirt. Anfangs wollte ich mich nur auf die nothwendigſten Geräthe beſchränken⸗