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ſteigen die Stufen hinab, ſchlagen die Paſſage des Vauxhall ein, und befinden uns nun in der Rue des Marais, einer für ſentimentale Spaziergänge ſehr günſtigen Straße. Mamſell Carvline verſteht ſich trefflich auf die Lokalität.
Der Inhalt unſeres Geſpräches läßt ſich leicht errathen. Zwiſchen zwei Verliebten, zwiſchen einem galanten jungen Mann und einer Kokette, zwiſchen einem hübſchen Frauenzimmer und einem hübſchen Herrn, einem Jüngling und einer Griſette wird fortwährend derſelbe Stoff abgehandelt; man ſpricht von Liebe und immer nur von Liebe. Seit Jahr⸗ hunderten bildet dies zwiſchen Mann und Frau die Grundlage der Unterhaltung; man hat ſchon unge⸗ heuer Vieles darüber geſagt und doch iſt der Gegen⸗ ſtand noch nicht erſchöpft; allerdings behandelt ihn Jeder nach ſeiner Art, aber am Ende ſtreben doch Alle demſelben Ziele zu.
Mein Champagnerzopf läßt mich ziemlich leicht⸗ finnig herausplaudern; Mamſell Caroline, die wahrſcheinlich nicht dinirt hat, wie ich, hält ſich zurück. Ich erlange nichts von ihr; ſie ſchiebt ſtets ihre Tante vor und beklagt ſich über die Strenge, womit man ſie behandle, da ſie aber nicht die Mittel beſitze, auf eigene Fauſt zu leben, ſo müſſe ſie ſich der Nothwendigkeit unterwerfen.
Ich glaube die Wünſche des Mädchens, welches die Freiheit liebt, nur ſeufzend von Hüten und Schmuckſachen redet und ebenſowohl der Tante, als des Magazins überdrüſſig ſcheint, zu errathen. Ich


